Наконец я сегодня совсем кончил «Отроков»; остается только их доставить куда следует.[162] Читаю «Uber die asthetische Erziehung des Menschen».[163]
18 декабря
Отдал «Отроков»; писал к матушке, а при письме немецкие стихи;[164] не знаю, хороши ля они или худы, только надеюсь, что они принесут моей старушке удовольствие; помню, как она [бывало] носилась с какими-то, которые я ей прислал, будучи еще в Лицее, читала их покойнице Анне Ивановне, Наталии, Эмилии Федоровне,[165] сберегла их и показала мне лет шесть спустя. Стихи припишу в конце сегодняшней заметки. В статье «Uber die asthetische Erziehung» много глубокомысленного, и Шиллер является в ней совершенно зрелым мужем; в одной из прежних «Was heifit Universalgeschichte?»[166] etc. находится пылкая похвала 18-му столетию; как совсем иначе говорит он об этом столетии здесь![167] Пользу изящных искусств Шиллер полагает не в мнимом нашем улучшении, которого многие от них требуют, но в освобождении человека как из-под ига чувственности, так и из-под приневоливания мыслящей силы, в слиянии сих двух борющихся между собою стихий и в восстановлении тем возможности самовольного избрания или того, к чему влекут нас ощущения, или того, чего хотят от нас законы ума; главною же выгодою изящного воспитания находит он устранение препятствий, удерживающих человека исполнить предписания своего высшего предназначения. Но красота перестает быть красотою, как скоро душе дает определенное направление, и потому-то так нелепы все поучительные и назидательные выродки поэзии. Впрочем, я еще не кончил всей статьи.
1 Pfeifend fegt die todten Folder
Braust und wirbelt Sturm und Schnee.
Heulend neigen sich die Walder,
Kalter Stein ist Bach und See.
Aber in des Winters Toben
In des Jahres dustrer Nacht
Fallt ein reines Licht von oben,
Das dem Geist, wie Eden, lacht.
Hort es aller Menchen Ohren,
Engel Gottes lobt und singt:
Christus ist der Welt geboren,
Der uns Heil und Gnade bringt.
2 Ja, an diesem schonen Tage,
Weiche, fliehe Gram und Schmerz,
Schweige du, des Lebens Plage,
Sorge, driicke nicht das Herz!
Allen giebt des Festes Sonne
Allen das verlohrne Gluck
Allen die gesuchte Wonne,
Allen Seeligkeit zuriick.
Erd' und Himmel schliessien
Friedcn Friede sang in jeder Brust
Dort ist jeder und hienieden
Eines Vaters sich bewusst.
3 Freude in des Aethers Raumen
Fullt das UnvenneBte aus;
Zu den heitern Weihnachtsbaumen
Ruft die Freude jedes Haus.
Wenn des Seraphs Hymnen schallen
Vor des Schopfers Angesicht
Hort er auch des Sauglings
Lallen Und vergifit des Staubes nicht.
Nichts ist klein dem Blick der Liebe
Nichts ist ihrem Blick zu Grofi.
Liebe pflegt der Mutter Triebe
Und das All in einem Schoss.
4 Doch was lacht auch in der Feme,
Wie Vergissmeinnichtes blau,
Glanzet wie des Abends
Sterne Leuchtet wie des Morgens Thau?
Welch' em paradisisch Weben
Haucht mich an mit Schmerz und Lust?
Welch' ein neues reges Leben
Wogt in meiner vollen Brust?
Seh ich denn dich endlich wieder,
Dich, den ich beweinen mufi,
Steigst du wirklich zu mir nieder,
Meiner Unschuld Genius?
5 Und ich blick umher und frage:
Kehrt zuriick der Stunden Lauf?
Meine langst verbluhend Tage
Stehen sie vpm Grabe auf?
Stimmen, mir bekannt und teuer
Rauschen um mein traulich Ohr.
Was da ist, bedeckt ein Schleier:
Wieder bin ich vor dem Tor;
An der Schwelle bin ich wieder
Meines Lebens, froh und blind
Hore meiner Hoffnung Lieder,
Seelig bin ich, bin ein Kind.
6 Sie sind mit gesammelt alle
Die das Schicksal mil geraubt:
Zu der heimathlichen Halle
Seh' ich dem geliebtes Haupt.
Mutter, Freundin meiner Jugend,
Memer Kindheit Fuhrerin,
Ueren fromme, lautres Tugend
Deren hoher Heldersinn
Wicht aus diesen Zeiten stammet,
Wo die Selbstsucht Thaten wagt,
Wo kein reines Feuer flammet,
Wo kein Herz wie deines, schlagt.
7 Und bereitet sind die Gaben,
Und die Kerzen brennen klar,
Dass doch Stunden Flugel haben
Und mein Gliick ein <нрзб.> war?
Seelig wont ich nur im Traume;
Ach, der goldne Traum geschloss,
Gleich dem leichten, weifien
Schaume In der Wellen schwarzen schoss.